Montag, 8. Juni 2009

Nachtwanderung auf den Teide :)

Da sich doch keine weiteren Freiwilligen gefunden hatten, starteten wir die Mission zu zweit: den Aufstieg auf den Teide bei Nacht, um den Sonnenaufgang am höchsten Punkt Spaniens zu erleben. Die Voraussetzungen waren perfekt: Vollmond, sternklarer Himmel und angenehme Temperaturen, vor der Kälte hatte ich im Voraus den größten Respekt gehabt.

Start um 1 Uhr nachts am Parkplatz "Montana Blanca".
Höhenunterschied bis zum Pico: 1400 Meter.

 


Die erste Stunde war wirklich mehr ein Spaziergang, aber genau richtig um sich an die Höhe zu gewöhnen und langsam einzustimmen.
Ein breiter Weg führte uns über die Mondlandschaft, unsere Taschenlampen waren tief vergraben im Rucksack, der Mond erleuchtete uns den Weg.
Die klare und saubere Luft und die Stille (es ist so leise, dass man meint, die Stille hören zu können) sind beeindruckend.
Nach etwa einer Stunde passieren wir die "Huevos" riesige Steinbrocken, die im Lavastrom nach dem Prinzip einer Schneelawine entstanden sind. Fotos lohnen sich in der Dunkelheit jedoch nicht.
Wir sind gemütlich unterwegs und frohen Mutes - ein echter Spaziergang in besonderem Ambiente.
Nach geschätzten 1,5 h verändert sich der Weg radikal. Ab nun geht es nur noch bergauf, über steinige "Wege" (= loses Geröll). Hier wird langsam der Konditionsunterschied deutlich, unser Abstand vergrößert sich, Marisa hat deutlich mehr zu schaffen und ist langsamer.
Nach etwa weiteren 1,5 h wird es langsam ungemütlicher: der nächste Anhaltspunkt, das Refugio Alta Vista kommt und kommt einfach nicht in Sicht und langsam fangen wir an zu zweifeln, ob wir es rechtzeitig bis nach oben schaffen. Aber es geht immer weiter, Schritt für Schritt.
Und irgendwann kommen wir an der Hütte an und überraschenderweise liegen sogar Leute in Schlafsäcken davor, also sind doch noch nicht alle zum Gipfel aufgebrochen?!?
Ohne große Pause geht es weiter. Die Steigung zieht noch einmal an, aber wir wissen: Der Gipfel kann nur nicht mehr mehr als 1,5 h entfernt sein. Also immer weiter.
Ich habe den Pico im Visier, als sich der Himmel langsam rot färbt, aber bis nach oben reicht es nicht. Doch der Blick ist auch einige hunder Meter weiter unten wunderschön, und so erlebe ich den Sonnenaufgang ganz alleine auf einem Felsen - ganz exklusiv. Diese Einsamkeit hätte ich auf dem Pico nicht gehabt ;) .


 



Nachdem die Sonne aufgegangen ist strebe ich zügig dem Gipfel entgegen und warte an der Seilbahnstation auf Marisa. Letzten Endes entscheiden wir uns gegen den Aufsteig zum Pico, der Teide läuft mir sicher so schnell nicht weg und der Aufstieg zum Pico ist (mit Genehmigung) auch nach der Auffahrt mit der Seilbahn möglich.
Das Warten auf die Seilbahn gestaltet sich dann doch etwas eisig, aber mit heißer Schokolade im Rucksack hatten wir für den Fall der Fälle vorgesorgt. Es war auch nur der kalte Wind, der gestört hat, die Sonne hat mir auch in der kurzen Zeit fast schon das Gesicht verbrannt.

Fazit: tolle Erfahrung, mit der Zeit hatten wir uns etwas verkalkuliert, bzw die Anstrengung unterschätzt. Trotzdem war es super und hat mich gefreut, dass Marisa den Mut hatte, denn sonst wäre mir der Aufstieg bei Nacht entgangen.
Wir wollen gerne irgendwann noch einmal aufsteigen, allerdings ein bisschen geplanter, mit Übernachtung im Refugio (so teilt man die Strecke auf zwei Tage auf) und dadurch mehr Zeit und Ruhe.


 
Posted by Picasa


Auf der Rückfahrt hatten wir nochmal schöne Ausblicke auf den Teide in seiner vollen Pracht!

(weitere Fotos gibt es in dem Album "Ausflüge und mehr")

Freitag, 22. Mai 2009

Updates

Alben "Hundebilder" und "Ausflüge und mehr" komplett erneuert.

Montag, 18. Mai 2009

Montag, 11. Mai 2009

Inselhopping nach La Gomera

Kurzfassung des Berichts: Einfach nur... wow!
Bilder von einem wunderschönen Wochenende gibts jetzt schon; ein ausführlicherer Bericht folgt hoffentlich bald :)



Fotos gibts hier


Und die Langfassung folgt nun :)

Inselhopping: Ein Wochenende auf La Gomera

Definitiv viel zu früh am Samstag morgen starteten wir (Gesa, Amy und ich) Richtung Los Cristianos, von wo aus uns die Armas- Fähre nach La Gomera befördern sollte. Meine Gasteltern hatten mir für das Wochenende einen Citroen Berlingo zur Verfügung gestellt, wodurch wir sogar deutlich komfortabler reisten, als die Wochenenden davor :). Jedenfalls war uns das Wetter auch wohlgesonnen, die Sonne strahlte vom Himmel und es war kein Wölkchen zu sehen. Beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Wochenend- Trip.
Auf dem Schiff ließen wir uns den ersten Kaffee (bzw. Barraquito) schmecken und starteten den Foto- Marathon (allein 700 Bilder von Samstag Morgen – Sonntag Vormittag sprechen für sich).
Gegen 11 Uhr waren wir dann (endlich) mit dem Auto von der Fähre runter und in San Sebastian de la Gomera angekommen. Nach der erfolgreichen Parkplatzsuche starteten wir einen Bummel durch die Hauptstadt – und waren sofort hin und weg. Das gemütliche Städtchen hat durch seine niedlichen Häuser und die bunt bepflanzten Balkone, die steilen Gassen und die vielen Bänke zum Ausruhen einen unglaublichen Charme.



Nach einem in einem schattigen Innenhof eingenommenen Mittagessen starteten wir dann, relativ planlos, unsere Tour. Unsere einzige Karte von La Gomera befand sich auf dem Fähren- Prospekt und es waren um die 5 Orte eingezeichnet, Straßen natürlich überhaupt nicht. Aber da die Insel so klein ist (rund 25 Kilometer Durchmesser) und wir am liebsten alles sehen wollten und einfach einen Eindruck bekommen wollten, machte das überhaupt nichts. An Straßen hatten wir sowieso nicht viel Auswahl, also starteten wir einfach mal durch :). Froh über den recht starken Motor unseres Autos schraubten wir uns also auf den kurvenreichen Straßen nach oben und waren von den Ausblicken einfach nur begeistert und kamen aus dem „Boah ist das schön“ sagen gar nicht mehr raus. Meist hielten wir uns auf der großen Straße Richtung „Vallehermoso“, einige Male wagten wir Abstecher in verlassene Bergdörfer auf Straßen, die mir allesamt wie Einbahnstraßen vorkamen und zahlreiche „Man-sieht-überhaupt-.nichts“ Kurven beinhalten. Aber die Eindrücke und Ausblicke waren wunderschön und zum Glück gibt es nicht allzu viel Verkehr auf der Insel, wodurch wir und das Auto unversehrt geblieben sind. Eigentlich finde ich es echt ein Phänomen, dass man in den Kurven, in denen man gar nichts sehen kann, auch wirklich kein Auto trifft, jedenfalls gewöhnt man sich auch recht schnell ans Fahren ohne was zu sehen und mir hat es (bis auf wenige Schockmomente) wirklich viel Spaß gemacht.
Am Nachmittag hatten wir allesamt einen Tiefpunkt und peppelten uns mit einem Kaffee auf einem verschlafenen Dorfplatz in Vallehermoso wieder auf. Und weiter gings. Wir hatten sogar mit Hilfe unserer „Fähren – Karte“ einen Plan entwickelt und uns für „Valle gran Rey“ als Etappenziel entschieden. Dort kamen wir auch am frühen Abend an, nach Pausen an Orten beeindruckender Stille und vielen weiteren „Ohs“ und „ahs“ und „Wows“ - es war einfach nur schön.



Besonders die Fahrt durch den Nationalpark (Parque national de Garajonay“) beeindruckte uns und ich bekam wirklich Lust zu wandern – aber dafür nahmen wir uns dann doch nicht die Zeit, denn zwei Tage können ganz schön schnell vergehen. Und wir haben auch noch Wanderpläne fürs Anagargebirge hier auf Teneriffa. In Valle gran Rey machten wir dann erstmal einen Abstecher an den Strand und entdeckten dann noch einen kleinen Hafen, der uns nochmal total verzauberte. Später nahmen wir dann ein hervorragendes Abendessen zu uns, mit Blick aufs Meer und die Nachbarinseln La Palma und El Hierro und einem blutroten Sonnenuntergang.



Unser Nachtquartier war unser Auto, bequem ist vielleicht anders, aber wir wussten es zu schätzen, denn die letzten Male waren wir mit einem Citroen C2 unterwegs, der deutlich weniger Platz bietet.
Und wir schliefen immerhin bis 8 Uhr morgens. Dann machten wir uns sofort auf den Weg (da ich die einzige war, die mit einem Schlafsack ausgestattet war war den anderen Mädels nämlich kalt geworden über Nacht) und besichtigten noch den „Playa inglés“, der verlassen hinter Felsen schlummert. Und dann wagten wir uns wieder auf die Straße. Unser Weg führte uns erneut durch den Nationalpark (wie gesagt, viel Auswahl an Straßen gab es nicht) und wir fanden einen herrlichen Parkplatz mitten im Wald für unseren ersten Zwischenstopp. Das Gras war noch vom Raureif bedeckt und in Flip- Flops war es wirklich frisch, aber die Stille war wiedermal beeindruckend und der Anblick einfach nur schön. Über El Cedro und einen Panoramakaffe in einer stilvoll heruntergekommenen Kneipe am Straßenrand gelangten wir dann zurück nach San Sebastian. Nachdem wir festgestellt hatten, dass kein Markt war, machten wir uns allerdings sofort wieder auf, schließlich wollten wir auch noch den Süden der Insel erkunden. Unser Ziel nannte sich „Playa de Santiago“ und war uns von meinen Gasteltern empfohlen worden. Also ging es erneut auf kurvigen Straßen bergauf, die Landschaft war hier merklich trockener, aber deshalb nicht weniger beeindruckender. Dieses mal war es wirklich wolkenlos (am Samstag schwebten über La Gomera doch einige Wattewolken) und schon bald erhaschten wir den ersten Blick auf Teneriffa, unverkennbar ragte der Teide (der nicht nur der höchste Berg der Kanaren, sondern auch der höchste Berg Spaniens ist) in den Himmel und wir waren – mal wieder – beeindruckt und konnten weitere geschätzte 200 Fotopausen leicht rechtfertigen.
Die Straßen im Süden waren deutlich besser und breiter, ab und zu kamen uns sogar Autos entgegen und am Mittag kamen wir mit knurrenden Mägen in Playa de Santiago an. Die Sonne knallte vom Himmel und uns zog es direkt in ein Restaurant – Pizzaessen war angesagt.
Danach bummelten wir noch am Strand entlang, schossen einige Erinnerungsfotos und dann nahmen wir die letzte Etappe – den Weg zurück nach San Sebastian- in Angriff.
Einige Stunden vor Abfahrt unserer Fähre kamen wir an und legten uns sofort an den Strand, die Nacht war doch nicht so erholsam gewesen und wir waren dementsprechend müde. Schlafen, quatschen, baden war angesagt und dann war es plötzlich auch schon kurz vor sieben und Zeit, dass wir uns an den Hafen begaben. Die letzten Fotos zeigen uns müde aber zufrieden, wir nahmen Abschied von der wirklich tollen Insel (eindeutig unser Ruhestandsquartier ;) ) und fuhren den hellen Lichtern Teneriffas entgegen. Nach dank Stau einer etwas längeren Fahrt zurück in den Norden der Insel kam ich um kurz vor elf zuhause an und bin nach einer Dusche dann auch sofort ins Bett gefallen, welches meine liebe Gastmama schon frisch bezogen hatte :).





Die Hälfte meiner Zeit hier ist nun schon vorbei, heute verbleiben genau sieben Wochen auf der Insel und die werden sicher wie im Flug vergehen. Ich genieße die Zeit hier nach wie vor sehr und sende auf diesem Weg mal wieder ganz liebe Grüße an alle, die ab und zu auf dem Blog vorbei schauen ;) (zugegeben, es gibt ja nicht allzu oft was neues zu lesen :) ) …

Samstag, 25. April 2009

Wunderschöne Masca Schlucht



Heute morgen um halb zehn startete meine erste größere Exkursion ohne meine Gastfamilie. Mit drei Au- Pair Mädels aus Santa Curz machte ich mich in dem Auto, was mir meine Gasteltern netterweise organisiert hatten, auf den Weg nach Los Gigantes. Mit dem Taxi ging es dann durch die Serpetinen hinauf nach Masca, wo wir unsere etwa 3 stündige Wanderung durch die gigantische Schlucht starteten. Zu erzählen gibt es da eigentlich nichts großartiges und auch die Bilder sind wenig aussagekräftig, aber es war einfach nur superschön. Der Weg ist abwechslungsreich und nie langweilig, die Ausblicke sind einfach nur grandios und rundherum blühen die Kakteen und auch die Palmen mit schwarzen Stämmen (Erinnerungen an einen Brand vor 3 Jahren) stellen einen ganz besonderen Anblick dar. Ich war jedenfalls sehr begeistert. Irgendwann war dann das Meer zu hören und nach einigen weiteren Biegungen dann auch zu sehen. Anna und ich nutzten die Gelgenheit zu einem kurzen Bad im kühlen Nass, wodurch wir die Wartezeit auf unser Boot kurzweilig gestalteten. Vorbei an Firschfarmen und Delfinen (die leider nicht aufs Foto wollten) ging es dann zurück nach Los Gigantes und nach einem Essensstop zurück Richtung Heimat.
Morgen steht nun voraussichtlich ein typisch kanarisches Volksfest in Tegueste auf dem Programm und wenn das Wetter dementsprechend ist ein Abstecher an unseren "Hausstrand" las Teresitas...
Jedenfalls gehts mir nach wie vor super hier und mir wird immer wieder bewusst, wie gut es ich auch einfach mit Familie und allem drum und dran getroffen habe...

Viele liebe Grüße
Miriam


Freitag, 17. April 2009

Inselgrüße



Morgen bin ich nun seit vier Wochen hier und ich kann sagen, dass ich mich richtig gut eingelebt habe. Ich genieße das Leben hier sehr und das Wetter hat sich nun auch stabilisiert, nachdem ich am Anfang eine ungewöhnlich verregnete Phase erwischt hatte.
Ins Spanisch habe ich mich auch gut wieder eingefunden und in die Familie bin ich bestens integriert. Die Menschen hier sind offen und freundlich, die Mentalität erinnert mich das ein oder andere Mal stark an Zentralamerika; ich glaube das gute Wetter macht die Menschen einfach entspannter und hilfsbereiter. Eile kennt man hier eher wenig, fast jeder hat Zeit für ein kurzes Gespräch oder einen ein Stück zu begleiten, wenn man nach dem Weg fragt. Jeder grüßt jeden, am Anfang dachte ich die kennen sich alle ;-)... Besonders Santa Cruz, die Inselhauptstadt, hat es mir angetan, mit den besten Shoppingmöglichkeiten, wunderschönen Parks und Cafés zum draußen sitzen und ständigen Blick aufs Meer beim Schlendern durch die Fußgängerzone.
Andere Kulturunterschiede (vllt. Sind es auch Gewohnheiten meiner Familie, aber im Gespräch mit anderen Au-Pairs wurden mir die Erfahrungen bestätigt) sind mir eher etwas suspekt. Generell spielt das Essen eine wichtige Rolle: Olivenöl ist die wichtigste Zutat und damit darf auf keinen Fall gespart werden. Jedenfalls wird viel und gerne gegessen (und ein „Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr“ wird nicht wirklich akzeptiert), aber eine Esskultur gibt es nicht so wirklich. Sachen, die für mich eigentlich selbstverständlich sind, existieren hier nicht. Man wartet nicht aufeinander mit dem anfangen und man wünscht auch keinen guten Appetit. Wenn man fertig gegessen hat, bringt man seine Sachen zur Spüle und steht auf. Am Ostersamstag waren wir bei Onkel und Tante zum Essen eingeladen – ich dachte das wird ein richtiges gemeinsames Essen. Der Vater und ich kamen als erstes an, haben uns also gesetzt und ein bisschen gegessen. Dann hat sich der Onkel dazugesetzt. Wir waren dann fertig, als Tante und Oma kamen, also haben sie auch etwas gegessen, der Onkel hat dann nebenher schonmal gespült und gesaugt. Dann kam noch meine Gastmutter und zwischendurch kamen die Kinder vorbei um etwas abzugreifen. So jedenfalls läuft hier ein Familienessen ab, man geht und kommt, der eine spült, der andere ist ein bisschen draußen oder schnell noch was besorgen. Mein Schicksal war, dass ich die ganze Zeit am Tisch saß und demnach die ganze Zeit essen musste =D. Beim normalen Mittagessen in der Familie läuft auch oft nebenher der Fernseher, auch so eine Angewohnheit, die ich nicht unbedingt berauschend finde. Aber nun gut, man muss den Fernseher in der Küche ja auch nutzen. Es gibt auch nur etwa vier Fernseher im Haus. Beim Onkel hängt sogar einer in der Garage. Allerdings gab es für Noé diese Ferien ein von den Eltern initiiertes Fernseh- Verbot, was ich echt sinnvoll fand und was auch eingehalten wurde. Denn sonst war mit Noé am Wochenenden und in den Ferien kaum was anzufangen, weil er immer nur darauf gewartet hat, dass er sich vor die Glotze setzen kann und sich dort für Stunden nicht mehr wegbewegte.
Diese Ferien war er viel unterwegs, ich glaube er hat nur zwei Nächte zu hause geschlafen und war sonst immer bei Onkel, Oma oder sonstwo untergeschlüpft. Ich hab ihn etwa eine Stunde am Tag gesehen, da wir jeden Tag ne Stunde Mathe, Deutsch und Spanisch machen mussten. Alba war oft mit ihrer Mutter bei der Arbeit und auch nur etwa zwei oder drei Tage mit mir zuhause, somit habe ich beide Kinder nicht allzu viel zu Gesicht bekommen, was auch nicht unbedingt tragisch war ;-).
Die Welpen sind heute eine Woche alt und neun sind wohlauf. Gestern ist das Kleinste und Schwächste gestorben, davor waren es zehn Welpen (am ersten Tag hatten wir uns verzählt. Insgesamt waren es sogar 12, aber zwei sind direkt gestorben und el flacito nun gestern). Ansonsten waren die Ferien recht gemütlich, ich war viel in Santa Cruz oder La Laguna unterwegs, war Schwimmen und ansonsten im Garten die Sonne genießen. Montag heißt es dann wieder früh aufstehen und dann startet die letzte Etappe bis zu den Sommerferien. Hier haben die Kinder dann durchgängig Schule, Pfingstferien gibt es anscheinend nicht. Ich hoffe, dass ich bald dazu komme, noch ein paar größere Unternehmungen zu starten, mit anderen Mädels oder mit der Familie. Ich hab schon fast das Gefühl, dass mir die Zeit davon rennt, der erste Monat ist ja fast schon rum. Nächste Woche will ich mal ein bisschen mit dem Fotoapparat durch Santa Cruz schlendern, dann gibt es auch bald ein paar neue Bilder.

Viele Grüße von der Insel!
Hasta luego, Miriam

Freitag, 10. April 2009

Familienzuwachs

Statt drei Hunden gehören nun für die nächste Zeit 12 Hunde zum Haushalt. Heute im Laufe des Tages hat Hündin Ticki 9 kleine wuselnde Wollkneule in die Welt gesetzt...
Da kommen sicher turbulente Zeiten auf uns zu ;-)

Ausflug zum Drachenbaum



Ich hatte am Anfang die Befürchtung, dass die freien Tage über Ostern langweilig werden könnten. An den Alltag hab ich mich inzwischen richtig gewöhntund in den ersten Ferientage habe ich die Kinder eher selten zu Gesicht bekommen und meine freie Zeit auch genossen, aber freie Tage werden immer so ein bisschen ins Blaue reingelebt und da ich eigentlich genug Freizeit habe und mir momentan etwas Lesefutter fehlt und vor allem auch alle Geschäfte zu haben über diese Tage, war ich nicht unbedingt nur in froher Erwartung was die Osterfeiertage angeht. Aber bisher waren alle Befürchtungen unbegründet.
Donnerstag haben wir Mittags eine Tour zum Drachenbaum gestartet, der etwa 1-2 tausend Jahre alt ist und von recht stattlicher Gestalt. Drumherum ist ein schöner Park angelegt und so war es richtig nett. Dann haben wir die Insel weiter umrundet (insgesamt sind wir dann im Prinzip einmal ganz rundherum gefahren) und dabei haben wir noch einige interessante Stops eingelegt (Garrachico, Punta Teno, Santiago de Teide,los Gigantes) . So habe ich ne ganze Menge von der Insel gesehen und der Ausflug hat wohl allen Spaß gemacht. Ich versuche bald noch einige Bilder in die Alben hochzuladen.
Viele Grüße ins endlich auch sonnige Deutschland =) !

Mittwoch, 1. April 2009

Die ersten 10 Tage auf der Insel

Ich denke ich kann sagen, ich hab mich ganz gut eingelebt. Die Kinder können echt anstrengend sein und am Wochenende überkam mich nochmal ein Anflug von Zweifel, ob das so eine gute Idee war alles. Aber die war es und ich bin froh, hier zu sein.
Mit den Kids komm ich inzwischen ganz gut klar, wir haben auch echt Spaß zusammen,
auch wenn wir immer wieder kämpfen müssen (um Hausaufgaben, ins Bett gehen - oder was auch immer :)).
Mein "Alltag" scheint sich schon langsam einzufinden, habe diese Woche angefagen täglich schwimmen zu gehen (ich war also schon ganze zweimal, da ich heute bisher noch zuhause bin ;-) ) , aber es macht richtig Spaß und ich habe meine 20er Karte, also werd ich das wohl beibehalten. Für den Pool ist es leider noch ein bisschen frisch.
Gestern hab ich mich auch mal mit ein paar anderen Mädels hier getroffen. Am Sonntag geht es wahrscheinlich in den Teide- Nationalpark, freu mich drauf was von der Insel zu sehen. Ansonsten merk ich schon jetzt, dass ich kaum zu was komm weil ich dann doch den ganzen Tag unterwegs bin, weshalb ich heute daheim geblieben bin (sonst muss ich grausamerweise auch um halb sieben aufstehen, wenn ich mit der Family nach Santa Cruz oder La Laguna fahre) um nochmal ein bisschen was hier zu machen und antürlich meinen Blog zu füttern ;)... Sonst gehen die Tage echt fix rum, den Vormittag bin ich in Santa Cruz oder so und die Nachmittage sind gut gefüllt mit Essen, Hausaufgaben, zweimal haben die Kinder Tennis und ein bisschen Spielen.

Also viel Spannendes gibt es gar nicht zu berichten, größere Unternehmungen finden eher an den Wochenenden statt. Nächste Woche haben die Kinder dann ja Ferien, da bin ich mal gespannt, ich hab noch keine Ahnung, wie das abläuft...

Viele Grüße von der Insel :)

Montag, 30. März 2009

Alba



Dienstag, 24. März 2009

Klappe die Zweite: 3 Monate auf Teneriffa

Teneriffa wird auch gerne mit "die Insel des ewigen Frühlings" benannt. Und da mein Blog ja passend zu meiner Guatemala- Reise mit "Das Land des ewigen Frühlings" betitelt ist, fands ich es gar keine schlechte Idee diesen Blog einfach noch ein bisschen weiter zu führen.

Seit Samstag abend befinde ich mich also auf dieser wunderschönen (erster Eindruck) Insel und bin denke ich ganz gut angekommen.
Das Haus ist ziemlich groß, mit Garten, Swimmingpool und nem Balkon mit Meerblick an meinem Zimmer . Am Wochenende hab ich dann schon gleich diverse Familienmitgleider kennengelernt und außerdem wurde mir die Inselhauptstadt Santa Cruz gezeigt.
Gestern habe ich Marisa (die Mutter) nach La Laguna zu ihrer Arbeit (sie hat ein Geschäft für Kinderkleidung) begleitet und so noch ein bisschen mehr von der Insel gesehen, da wir noch einige Besorgungen mit dem Auto gemacht haben.
Die Kinder Noé (9) und Alba (7) sprechen echt gut Deutsch, aber mit allen anderen red ich natürlich ausschließlich Spanisch.
Heute habe ich mich entschlossen vormittags zuhause zu bleiben, allerdings fühl ich mich hier im Haus noch nicht so vollkommen zuhause - aber schließlich bin ich ja auch erst den dritten Tag hier.
Jedenfalls reaktiviere ich hiermit meinen Blog und werd wohl ab und zu mal ein paar Eindrücke hier aufschreiben oder von möglichen Ausflügen berichten.